Als Alternative zu Aktien und anderen etablierten Geldanlagen haben sich binnen weniger Jahre verschiedene weitere Finanzprodukte etabliert. Allen voran seien an dieser Stelle die so genannten Binären Optionen genannt. Hier investieren Anleger eben nicht tatsächlich in die ausgewählten Wirtschaftsgüter, sondern erwerben stattdessen lediglich – nomen est omen – Optionen auf bestimmte Basiswerte. Doch neben dem Binärhandel entdecken immer mehr Privatanleger weitere Investitionsbereiche, die vormals weitgehend Großinvestoren und institutionellen Anlegern vorbehalten waren. Das beste Beispiel ist der Devisenhandel. Wie es der Name bereits vermuten lässt, geht es hierbei um den Handel mit Währungen. Genauer gesagt mit Währungspaaren.

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Was ist Forex? So gelingt der Einstieg in die Materie

Im Grunde funktioniert der Forex Handel als Wechselgeschäft, bei dem eine Währung gegen eine andere getauscht wird. Als „Forex“ wird grundsätzlich der gesamte weltweite Markt im Zusammenhang mit Devisenspekulationen bezeichnet. Weshalb gerade Trading Profis erwägen sollten, in den Devisenhandel einzusteigen? Experten betonen insbesondere die Möglichkeit, auch kurzfristig gute Renditen erzielen zu können. Besonders interessant ist dabei für viele Händler in spe die „Daytrading“-Variante. Hinter diesem Ansatz verbergen sich kurzfristig anlegte Handelsmodelle – gleichermaßen in Form von Devisengeschäften wie auch Wertpapier-Transaktionen und vergleichbaren Investment-Bereiche.

Daytrading erlaubt Händlern umgehende Reaktionen auf Markt-Veränderungen

Bei Zeitspannen von nur einer Minute – dem 60-Sekunden-Handel – bis zu etwa 24 Stunden können Anleger rasch Gewinne realisieren. Im Einzelfall bieten Forex Broker sogar noch kürzere Laufzeiten. Der Kurzfristhandel mittels Day Trading birgt vorrangig den Vorteil, dass Händler sehr spontan auf wichtige politische oder wirtschaftliche Entwicklungen reagieren können. Als ein Beispiel seien hier Leitzins-Anpassungen durch die internationalen Zentralbanken genannt, die sich akut und massiv auf die Devisenkurse auswirken können.

Internationaler Handel mit tagesaktuellen Kurs-Entwicklungen

Ein weiterer positiver Aspekt beim Forex Trading: Durch die digitalen Broker im Internet ist der Handel ungebunden möglich. Dies bedeutet, dass keine Bindung an einen bestimmten Handelsplatz existiert. Die Folge für Trader ist offensichtlich. Sie können meist zumindest an den Werktagen rund um die Uhr mit Devisen handeln. Darüber hinaus sind Handelsaktivitäten an verschiedenen Standorten weltweit möglich. Und das mehrheitlich in Echtzeit bei Angabe objektiver Kurse. Denn viele Forex Broker binden renommierte Nachrichtenagenturen in ihr Angebot ein, was für ein Höchstmaß an Seriosität sorgt.

Diese Eigenschaften sollten Anbieter im Forex Broker Vergleich aufweisen:

  • niedrige Mindesteinzahlung für Kontoeröffnungen sowie Mindesteinsätze je Trade
  • gute Auswahl an Währungspaaren für ausreichend Handels-Flexibilität
  • eine übersichtliche & leichte verständliche Handelsplattform, die auch Anfänger verstehen
  • Regulierung durch Finanzaufsichten bringt Sicherheit fürs Trader-Kapital
  • deutschsprachigen Support, um Probleme und Fragen unmissverständlich zu klären
  • gute Lern-Modelle und Demo-Konten als Basis für die Wissensaneignung.

5 wichtige Fragen und Antworten zum Devisenhandel

1.    Welche finanziellen Anforderungen stellen Broker und was „kosten“ Trades?

Trades, so nennt man im Fachjargon die durchgeführten Transaktionen. Bevor Händler ihr Engagement aufnehmen, gilt es im Forex Broker Vergleich nach den Mindesteinzahlungssummen für die Eröffnung eines Handelskontos und die Mindesteinsätze pro Trade zu suchen. Diese unterscheiden sich je nach Broker teilweise deutlich. Ab 100 Euro sind Kontoeröffnungen bei vielen Portalen bereits möglich. Wer geschickt auswählt, kann schon mit Summen ab etwa 5 Euro je Transaktion loslegen. Das hilft gerade am Anfang, wenn man sich noch nicht mit der Thematik auskennt und erste Erfahrungen ohne hohe Verlustrisiken sammeln möchte.

2.    Wie steht es um die Auswahl handelbarer Basiswerte bei Forex Brokern?

Auch in diesem Punkt weichen die Rahmenbedingungen mitunter deutlich ab. Mancher Broker konzentriert sich eher auf die so genannten „Majors“ unter den Währungspaaren. Hierbei handelt es sich um die am häufigsten gehandelten Paare, etwa die Paare bestehend aus Euro und US-Dollar oder Euro und Britischen Pfund. Andere Anbieter ermöglichen den Forex Handel mit einigen Dutzend Devisenpaaren und setzen dabei zunehmend auch auf exotische Paare. Vor allem asiatische und südamerikanische Devisen erfreuen sich wachsender Nachfrage bei den Tradern. Einige Broker gehen mit ihrem Devisen-Angebot sogar in den dreistelligen Bereich. Gerade am Anfang aber empfiehlt sich der Handel mit Klassikern, weil diese mit geringeren Risiken gehandelt werden können. Übrigens: Viele Forex-Portale erlauben nicht nur den Devisenhandel, sondern sind auch beim Handel mit CFDs, Aktien, Indizes und Rohstoffen eine gute Wahl.

3.    Wie steht es um die Handelsplattformen?

Die Broker tun alles, um potentiellen Neukunden den Handelsstart so einfach wie möglich zu machen. Mit der Plattform Meta Trader 4 (MT4) ist dies bei vielen Portalen garantiert. Fast selbsterklärend ist das Modell, damit der Start zügig vonstatten gehen kann, ohne dass Verständnisprobleme auftreten. Darüber hinaus ist verstärkt der Handel über mobile Lösungen möglich, denn Trader bevorzugen immer öfter das Forex Traden ohne Bindung an den heimischen PC. Etliche Broker entwickeln zudem eigene Handelsplattformen, um ihren Kunden das Gewisse etwas bieten zu können.

4.    Muss ich von Anfang mit Risiko handeln?

Wer in medias res gehen und sofort Gewinne erwirtschaften möchte, muss zwangsläufig Risiken eingehen und damit rechnen, dass die Einsätze erst einmal verloren gehen, sofern man das Forex Traden bisher noch nicht ausprobiert hat und aus dem Effeff kennt. Eine gute Alternative sind Demo-Konten oder Lern-Inhalte wie Videos, Online-Seminare und Webinare. So lernt man zumindest über einen gewissen Zeitraum (nicht jeder Forex Broker gewährt die Demo-Konten zeitlich oder finanziell uneingeschränkt) die Tools, Extra-Funktionen und den Handel an sich kennen, ohne Verluste hinnehmen zu müssen. Eine wesentliche Voraussetzung für den erfolgreichen Handel ist auch ein hochwertiger Kundenservice. Idealerweise in deutscher Sprache. Auch ausländische Anbieter verfügen heute über einen solchen Support.

5.    Wie sicher sind die Kundengelder beim Forex Broker und gibt es eine Regulierung?

In der Tat gab es in der Vergangenheit in Falle von Broker-Insolvenzen wiederholt finanzielle Schäden auf Seiten der Kundschaft. Europäische Anbieter sind zumeist an staatliche Auflagen zur Einlagensicherung gebunden. Die genaue Höhe kann je nach Land variieren. Viele zyprische Broker etwa sichern die Konten ihrer Trader bis zu 20.000 Euro ab, in Deutschland liegt die Obergrenze bei 100.000 Euro. Dazwischen gibt es einigen länderspezifischen Spielraum. Händler, die kein Risiko eingehen möchten, vertrauen auf solche Broker, die staatlich reguliert werden. In Zypern erfolgt die Regulierung durch die CySEC. Als besonders streng gelten die britische Finanzaufsichtsbehörde FSA und die deutsche BaFin. Anbieter, die von letzteren Instanzen kontrolliert werden, sind als durchweg seriös einzustufen.

5 Tipps: so handelt man erfolgreich mit Devisenpaaren

Tipp 1: Erst informieren, dann Risiken eingehen!

Wer mit Aktien handelt, wird sich vorab schlau gemacht haben, wie es bei Punkten wie Depotgebühren, Dividenden und Kursentwicklungen aussieht. Anders gesagt: Ohne ein gewisses Hintergrundwissen sollte man nicht aktiv werden. Und dies trifft im gleichen Maße auf den Devisenhandel zu. Vor dem Handelsstart sollte man sich mit den Handelsarten, dem Devisenmarkt insgesamt und den zu erwartenden Kosten sowie Gewinn- und Verlust-Chancen vertraut gemacht haben. Sonst wären Erfolge nichts anderes als purer Zufall.

Tipp 2: Test-Kontos nutzen, den Handel kennen zu lernen

Der zweite Tipp knüpft im Grunde direkt an Tipp 2 an. Die Mehrheit der Betreiber aus dem Forex Broker Vergleich stattet Trader mit Test- oder Demo-Konten aus. Diese sollten auf keinen Fall ungenutzt bleiben. Ideal sind Angebote, die nicht nur mit einem eingeschränkten Budget oder lediglich für ein paar Wochen oder Monate eingesetzt werden können. So können Trader im späteren Verlauf beim Devisen handeln immer wieder risikolos Neues ausprobieren, um ihren Horizont beim Forex-Handel zu erweitern.

Tipp 3: Investieren Sie nur „freies“ Kapital

Erfolgreich zu handeln, bedeutet nicht nur, dass man natürlich Gewinne einfahren möchte mit dem Devisenhandel. Schon beim Budget für den Forex Handel beginnt die eigentliche Arbeit. Experten raten, nur Geld zu investieren, das nicht vielleicht schon bald für andere Ausgaben benötigt wird. Denn Verluste können auch erfahrene Trader erwischen, wenn überraschende Kurswendungen auftreten. Zudem kann ein akuter Geldbedarf dazu führen, dass Händler Produkte vor der eigentlichen Laufzeitende abstoßen müssen. Auch dies kann zu finanziellen Einbußen führen. Außerdem sollte nicht zu viel Geld investiert werden, wenn die bisherigen Erfahrungen eher gering sind.

Tipp 4: Forex Broker genau vergleichen und den besten Partner finden

In ihren Werbemaßnahmen heben Broker aus naheliegenden Gründen nur die positiven Aspekte hervor. Erst ein präziser und objektiver Forex Broker Vergleich kann Klarheit bringen, welcher Anbieter wirklich die besten Konditionen bietet. Gleiches gilt für Erfahrungsberichte anderer Nutzer, die Hinweise auf positive wie negative Punkte geben. Vor allem mit Blick auf Gebühren und Anforderungen für den Einstieg in den Forex Handel.

Tipp 5: Finden Sie die richtige Handelsstrategie

Broker stehen Händlern mit Rat und Tat bei der Entscheidung für die passende Handelsstrategie zur Seite. Angesichts der vielfältigen Möglichkeiten ist dies eine erhebliche Erleichterung. Kombiniert mit modernen Charts und Analyse-Tools stehen die Chancen gut, dass Händler mit Erfolg vorgehen. Sinnvoll für den Anfang ist der Verzicht auf zwar lukrative, aber zu risikobehaftete Währungspaare. Learning by doing – dieses Motto ist der richtige Weg, um mit Devisen zu handeln und wie erhofft gutes Geld zu verdienen.

 

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